Pressestimmen zur Werkausgabe von Alfonsina Storni

Feedback von Leserinnen und Leser findet man auf alfonsinastorni.ch.

Stornis Themen sind aktuell.
Bernhard Nicolussi zu CHICAS. vorgekostet.at   mehr lesen

Liebevoll und aufwändig gestaltet: Die schweizerische Autorin und Literaturwissenschaftlerin Hildegard E. Keller führt dem deutschsprachigen Lesepublikum in einer liebevoll und aufwändig gestalteten vierbändigen Edition eine Auswahl aus dem Werk einer argentinischen Autorin vor, die man durchaus als Pendant zu jenem Phänomen bezeichnen kann, das in Europa und vornehmlich Deutschland als ‚Neue Frau‘ in den 20er Jahren für Furore gesorgt hat. Denn im Mittelpunkt vor allem der Prosatexte – Kurzprosa, Glossen, Skizzen, Beobachtungen und Reflexionen, die in Kellers Ausgabe die beiden Bände Chicas. Kleines für die Frau (Bd. 1) und Cuca. Geschichten (Bd. 2) bilden – steht der Aspekt der Emanzipation der Frau. Wobei Storni immer wieder betont, dass es «eigentlich kein ‚Frauenproblem‘ [gibt], sondern eines, das alle Menschen angeht. Auch ist es keine Novität unserer Zeit, sondern war immer schon da, bald still, bald krisenhaft.» («Ein Frauenproblem?», 1920, in: Chicasmehr lesen

Alfonsina Storni macht lesesüchtig, titelt Martina Pfeifer Steiner auf kultur-online.net: «Keller hat mit den vier Bänden einen wesentlichen Beitrag geleistet und Großartiges wieder ausgegraben, was uns heute noch beeindruckt und nachhaltig wirken kann.» mehr lesen

Literarische Breitseiten - auf Überfahrt nach China und Argentinien. Mit Die Frau als Romanautorin schrieb die Argentinierin Alfonsina Storni 1921 einen schön breitseitigen Text über das Schreiben.
Katharina Borchardt, SWR2 Lesenswert Magazin nur Alfonsina Storni hören  die ganze Sendung hören

Alfonsina und das Meer. Die Leseempfehlung beginnt heute mit einer Liedempfehlung – hier in der begeisternden Aufnahme aus einem russischen Songcontest. Es ist ein Lied über die argentinische Nationaldichterin Alfonsina Storni, die 1938, an Krebs erkrankt, den Tod im Atlantik suchte und von einer Klippe sprang. In diesem Lied lebt sie fort: «Alfonsina y el mar». Die Sängerin Mercedes Sosa hat das Lied zu einer lateinamerikanischen Nationalhymne gemacht. Für mich, vielleicht auch für Sie, ist dieses Lied eine Hin- und Einführung in das Werk einer Dichterin, die in Europa kaum einer kennt, die aber eine der bedeutendsten Lyrikerinnen Lateinamerikas ist. (…) Alfonsina Storni ist eine argentinische Franziska zu Reventlow – klug, witzig, lebenslustig. Hildegard Keller (Autorin des famosen Romans «Was wir scheinen» über Hannah Arendt) zählt Storni zu den wichtigsten Frauenstimmen ihrer Generation. Keller hat Stornis Werk 2021 in vier schönen Bänden für die Edition Maulhelden übersetzt und herausgegeben.
Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung 

Absolut spielenswert, dieses Stück Pedro und Pedrito von Alfonsina Storni. 
Almud Magis, Darstellendes Spiel mehr lesen

Pflichtlektüre in Südamerika. Die Lyrik von Alfonsina ist seit hundert Jahren modern.
Tina Uhlmann, Appenzeller Volksfreund  mehr lesen

Singulär erscheinen ihre unerschrockene Beobachtungsgabe, ihr Schalk und ihre Lebenslust, die auf eigenwillige, unverwechselbare Weise in ihren Texten zusammenfanden. (…) Sie nahm alles um sich herum auf und verarbeitete es in Lyrik und Prosa: Besonders gerne machte sie sich mit leisem Spott über den Kleinmut und die Banalität des grossstädtisch-bürgerlichen Lebens her. (…) Storni liess sich auf endlosen Zugreisen aber auch von der Weite Patagoniens inspirieren. Manche ihrer Landschaftsgedichte entfalten dabei die rohe Poesie und schroffen Konturen eines expressiven Gemäldes. Das ist schlicht grossartig, auch in der souveränen Übersetzung von Hildegard Keller, die Stornis lyrische Wucht bewahrt: «Wenige Wildblumen. Sie wachsen in Schwärmen wie Schwalben, stehen da in grossen Rechtecken in einem einzigen Farbton, blau, gelb, dunkelviolett. Ihr Wogen berührt den Fuss des Himmels.»
Susanne Leuenberger in BERNER KULTURAGENDA  mehr lesen

Sie hatte eine spitze Zunge: das ideale «Werkzeug» für eine Kolumnistin.
Peter Surber in SAITEN  mehr lesen

EIN NEUER KANON. Es wird Zeit, die Namen von Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts in den Literaturkanon einzuschreiben, die viel zu lange vergessen waren. Dass sie nun wiederentdeckt werden, ist vor allem den Frauen im Literaturbetrieb zu verdanken. (…) Der Schweizer Literaturwissenschaftlerin Hildegard E. Keller ist die Wiederentdeckung dieser aufregenden Stimme aus Argentinien zu verdanken.
Tina Schraml, Büchermagazin 2022.1  mehr lesen

Alfonsina Storni errang sich einen freien Geist, der allen entgegenblitzt, die ihre Texte lesen.
Martina Läubli in der NZZ am Sonntag  mehr lesen

All das macht ihre Texte, die jetzt auf Deutsch vorliegen, zu einer wahren Entdeckung.
Victoria Eglau in DEUTSCHLANDFUNK KULTUR FAZIT   hören

Eine mustergültige Edition, die eine der grössten Schriftstellerinnen mit Schweizer Wurzeln für uns erstmals umfassend erleb- und lesbar macht.
Daniel Arnet in SONNTAGSBLICK   mehr lesen

Alfonsina Storni ist eine Meisterin des Erzählens.
Bernhard Nicolussi zu CUCA. vorgekostet.at  mehr lesen

Erstmals wird hier in der Übersetzung eine der stärksten weiblichen Stimmen der lateinamerikanischen Literatur im frühen 20. Jahrhundert zugänglich.
Thomas Bremer, Förderkreis des Ibero-Amerikanischen Institutes Preußischer Kulturbesitz zu Berlin e.V.  mehr lesen

Klein? Weltliterarisch graziös! In den letzten 35 Jahren erschien Ausgewähltes auf Deutsch. Nun aber liegt eine bibliophile Werkausgabe vor. »Chicas« mit »Kleinem für die Frau« enthält auf Deutsch bisher Unbekanntes. Ungemein lebendig sind diese Kolumnen, einst auf der »Frauenseite« erschienen. Voller Witz, und zugleich nüchtern. Voller Fantasie, und zur selben Zeit dokumentarisch. Mit diesem Band liegt Stornis Werk zum poetisch grenzenlosen Entdecken – und hinreißend schön! – vor.
Alexander Kluy in BUCHKULTUR    mehr lesen

Tessinerin aus der Pampa? Hildegard E. Keller in TESSINER ZEITUNG

Alfonsina Storni, Cimbelina. Theaterstücke. Für Stornis Anhängerschaft ist das Buch ebenso eine Bereicherung wie für Fans des argentinischen Theaters. Und wer die Umsetzung feministischer Ideen in Theaterstücken mag, wird es ebenfalls gern lesen.
Eva Karnofsky, SWR2 Lesenswert   mehr lesen  den Beitrag hören

Die Storni-Bändchen sind wirklich eine Freude. Alfonsina Storni, die Tessiner Emigrantin, deren Gedichte in Argentinien Schullektüre sind, ist in der Schweiz kaum bekannt. Gut, legt die Zürcher Hispanistin Hildegard Keller ihr originelles und vielseitiges Werk nun in vier Bändchen auf Deutsch vor. (...) Sehr farbig und teilweise mit zeitgenössischen Illustrationen versehen, vermitteln die Bücher eine Leichtigkeit, die angesichts von Alfonsina Stornis dramatischem Leben und tragischem Tod in der Rezeption ihres Werks oft in den Hintergrund gerückt ist.
Keystone-SDA

Wahre Schatztruhen. Große Leseempfehlung! Charmant und leichtfüßig, ironisch, konsequent feministisch und sehr, sehr warmherzig sind die Geschichten und Kolumnen der argentinischen Autorin mit Schweizer Wurzeln Alfonsina Storni. In Argentinien ist sie fester Bestandteil der Literatur, auf Deutsch kann ihr Werk nun erstmals entdeckt, gelesen und geliebt werden, neu übersetzt von Hildegard Keller.
Petra Lohrmann, Hotlist-Blog    mehr lesen

Herablassend oder bösartig wird sie nie. Storni schrieb diese Texte in den frühen 1920ern, als die Zeitschriften gerade erst Frauen als Publikum entdeckten und ihnen eigene Seiten einräumten (…), eingerahmt von Haushaltstipps und Rezepten. (…) Die Texte Stornis sind sowohl charmant altmodisch als auch völlig zeitlos. Sie nehmen mit in eine argentinische Gesellschaft, die es schon lange nicht mehr gibt und stellen dabei Fragen, die bis heute aktuell sind.
Marion Rave in Schiefgelesen  mehr lesen

Die Zeiten schadlos überstanden. Gewitzt macht Storni das Wort zur Waffe, erzählt von berufstätigen Frauen und Mädchen, die auf Balkonen auf den Zukünftigen warten, von Müttern und ihren Kindern, Menschen im Konsumtaumel, Tangotänzern in mondänen Touristenorten, Vogelspinnen, der Pampa – und vom Literaturbetrieb in Buenos Aires. Ernsthaft und spielerisch wirft Storni einen kritischen Blick auf ihre schreibenden Kolleginnen und Kollegen und erzählt von der unheimlichen Transformation von Menschen in der Großstadt. (…) Nun ist die Gelegenheit, diese außergewöhnliche Autorin neu oder wieder zu entdecken, die in ihrer bissigen Verve die Zeiten schadlos überstanden hat.
Klaus Bittner im Magazin 5 plus

So viel Storni gab es noch nie. Zwar ist 2013 eine Leseausgabe mit einigen ausgewählten Texten auf Deutsch erschienen. Doch 2021 ist das wahre Storni-Jahr. Und das ganz ohne kalendarischen Anlass.
Martin Oehlen. Bücheratlas     mehr lesen

Auf einen Blick

Pressestimmen zu FRISCH AUF DEN TISCH

Das Büchlein ist ein toller Lesespass für Literaturaffine und Neueinsteiger ebenso wie für Kochbegeisterte.
Igor Basic, Kultur Kompakt, SRF

Frisch auf den Tisch ist ein sehr unterhaltsames Büchlein mit Geschichten, die nicht so allgemein bekannt sind über bedeutsame Literatinnen und Literaten. Zudem öffnen sich mit den ihnen zugeordneten Rezepten neue Ansätze und Inspirationen zum besseren Verständnis ihrer Werke. Wer es nicht glaubt, sollte zumindest den Versuch wagen und bspw. beim Schlürfen der Clam Chowder, der Muschelsuppe, ein wenig in Moby Dick hineinlesen. Oder zu Gottfrieds Kellers Seldwyla-Novelle Kartoffelstock mit pochiertem Ei essen. Das ist Weltliteratur in Leckerbissen - im wahrsten Sinne des Wortes.
Bernhard Nicolussi. Vorgekostet.at mehr lesen

Hier ist kein Wort zu viel. Die Leser bekommen neben der literarischen Crème de la Crème ein appetitanregendes Kochbuch, das die Freude an gutem Essen und die Lust auf kreative Essenszubereitung zu vermitteln versteht.
Jörn Münkner, Zeitschrift für Germanistik  mehr lesen

Ein zauberhaftes Kleinod: zum Schmökern, Schmunzeln und Schenken.
Schweizer Familie

Auch durch den Magen. Essen und Lesen gehen nicht nur phonetisch gut zusammen. Beides hat im besten Falle mit Genuss zu tun, beides schafft Pausen vom Alltag, bringt Zeiten der Muse. Ein gutes Buch macht meist Appetit auf mehr. Nicht umsonst spricht man von Lesefutter. Und die Gerüche und Gewürze eines leckeren Essens können einen für kurze Zeit in andere Länder und Welten entführen – etwas, das auch beim Kopfreisen mit guter Literatur passiert. Dass Literatur auch durch den Magen geht, das beweisen die Maulhelden: Hildegard Keller, die Literaturwissenschaftlerin und Autorin, die Lesenden unter anderem durch den Literaturclub im Schweizer Fernsehen und vom Bachmannpreis bekannt sein wird, bildet mit ihrem Ehemann, dem Juristen Christof Burkard, in der Küche und auf der Bühne ein kongeniales Gespann. 
Birgit Böllinger. Blogbeitrag.

Frisch auf den Tisch passt in jede Jackentasche, unterhält mit heiteren, anekdotischen Porträts und lädt dank der einfachen Zutaten und laienfreundlichen Anleitungen zum baldigen Nachkochen ein.
Züriberg / Züri Nord

Ein Leckerbissen für belesene Geniesser wie für tafelfreudige Leser.
Valentin Herzog, Der Kulturelle Panther

Auch bei fehlender Koch-Ambition liest sich der kleine Band Frisch auf den Tisch sehr unterhaltsam und interessant.
Schiefgelesen, Marion Rave mehr lesen

Pressestimmen zu LYDIAS FEST

Wie können sie es wagen, Lydia in ein heiteres Licht zu stellen! (…) Zu meiner Zeit kam es mir vor, als ob Kommunikation das Etikett der Unwissenschaftlichkeit sei. Dabei waren es die besten, die begabtesten Professoren, die verständlich redeten oder schrieben. Der Band N° 1 ist eine Gourmandise erster Güte und Raffinesse.
Leserzuschrift, Sept. 2021

Klein und fein!
Maja Brunner, A point SRF

Lydias Fest von Hildegard Keller und Christof Burkard ist eine bewegende Erzählung über eine blitzgescheite Frau die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte und mit namhaften Künstlern und der Prominenz der Gesellschaft auf Augenhöhe verkehrte. Die ergänzenden sachlichen Aspekte, die den Wandel von Lebensmitteln und Essengewohnheiten dokumentieren bis hin zu Rezeptvorschlägen, transferieren diese Zeit ins Heute machen sie kulinarisch-sinnlich erfahrbar. 
Bernhard Nicolussi. VORGEKOSTET.AT mehr lesen