Alfonsina Storni: CUCA

Gewitzt und engagiert machte Storni das Wort zur Waffe und durchstreifte die Grossstadt. Sie erzählte von Müttern und ihren Kindern, von berufstätigen Frauen und Mädchen, die auf Balkonen auf den Zukünftigen warteten, sowie von Menschen im Konsumtaumel. Als Touristin schrieb sie über Vogelspinnen und die Pampa, beobachtete Tangotänzer in mondänen Touristenorten oder notierte ihre Empfindungen auf hoher See. Ihre Erzählungen, aber auch ihre Literaturkritik standen zwischen Werbung für Babypuder, Nerventonikum und Autos. Auch diese Kunst im Dienst des Konsums bietet eine Zeitreise in die Goldenen Zwanziger!

CUCA ist der erste Band der Werkausgabe, übersetzt und herausgegeben von Hildegard E. Keller. Sie ermöglicht einen neuen Blick auf das Werk der aus dem Tessin stammenden Argentinierin Alfonsina Storni (1892–1938), in diesem Band die Erzählerin, Prosaautorin und Literaturkritikerin.

Alfonsina Storni: Cuca. Geschichten. Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von Hildegard E. Keller. Mit Geleitwort von Elke Heidenreich. Edition Maulhelden № 4. Zürich 2021.

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12×17,5 cm, gebunden, zweifarbiger Druck, 27 Farbillustrationen, Rezepte auf Farbseiten, mit Lesebändchen, 264 Seiten. 29,80 CHF, 28,— € (D), 28,80 € (A) ISBN: 978-3-907248-04-1

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RESONANZ 
«Nun ist die Gelegenheit, diese außergewöhnliche Autorin neu oder wieder zu entdecken, die in ihrer bissigen Verve die Zeiten schadlos überstanden hat.» Klaus Bittner empfiehlt CUCA in 5 plus

«Die fabelhafte Alfonsina», schreibt Petra Lohrmann in ihrem Blog, begeistert von CHICAS und CUCA. Sie schreibt in ihrem Blog und auch im Hotlistblog der Unabhängigen

Im Blog Schiefgelesen von Marion Rave steht: "Die Texte Stornis sind sowohl charmant altmodisch als auch völlig zeitlos. Sie nehmen mit in eine argentinische Gesellschaft, die es schon lange nicht mehr gibt und stellen dabei Fragen, die bis heute aktuell sind. Besonders die Reiseskizzen sind vor allem kurzweilig und unterhaltsam, werden dabei aber niemals platt und lassen immer durchscheinen, wie gewitzt ihre Autorin war und vor allem über welch herausragende Beobachtungsgabe sie verfügte. Stornis Stil ist dabei so vielfältig wie ihre Texte und reicht von knapp und sachlich bis bildreich und poetisch."  Mehr.

Martin Oehlen schätzt Storni und ganz besonder, dass Alfonsina viele Fenster zu anderen Schreibenden, in andere Literaturen öffne. Mehr.